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„Land in Sicht“-Abschlusslesung mit Stipendiat Lucan Friedland und Schauspieler Jo van Nelsen in Bad Homburg

Dienstag, 28. September 2021 um 19.30 Uhr
Ort: StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe
Leser: Jo van Nelsen
Moderation: Madelyn Rittner
Eintritt: frei

Acht Schachspieler sind in einem Hotel in Berlin zusammengekommen. Acht Spieler aus unterschiedlichen Generationen und unterschiedlichen Ländern, jeder aus einem eigenen Kontext. Sie sind aus unterschiedlichen Klassen, Hintergründen und verschiedenen Versprechungen ihrer Zeit. Acht, die sich im System des Spiels verfangen haben, die sich in ihren Identitäten verfangen haben, deren Zeit gekommen oder vorbei ist, von denen die Welt sich verabschiedet hat. Sie sind alleine auf ihren Zimmern. Sie fragen sich, wo sind die Fluchtwege aus einem starren sich wiederholenden System. Wie entscheidet meine Biografie über meine Gegenwart, welche Zukunft ist darin möglich und welche Opfer werden dafür nötig sein.
Die Verbindungen von Spielen und Erzählung werden auch in Lucan Friedlands Kürzestgeschichten „Die Spieler“ abgebildet, die während seines Aufenthalts in Bad Homburg entstanden sind. In diesen kurzen Abrissen verschiedenster Leben werden unterschiedliche Typologien von Spielern erzählt. Sie alle gehen ins Casino, manche gewinnen und manche verlieren sich.
Lucan Friedland, „Land in Sicht“-Stipendiat des Hessischen Literaturrats in Bad Homburg, stellt ein Kapitel seines Buchprojekts und seinen in Bad Homburg entstandenen Text vor, an denen er während seines Aufenthalts in der Villa Wertheimber in Bad Homburg gearbeitet hat. Die Lesung mit dem Schauspieler Jo van Nelsen und ein anschließendes Gespräch geben Einblick in den Arbeitsprozess an seinem Debütroman.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Bad Homburg und gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.


Seligenstädter Literaturtage 2021

Am 9. und 10. Oktober finden die ersten Seligenstädter Literaturtage im Rahmen von Leseland Hessen statt. Mit am Start sind u.a. Dirk Huelstrunk und Martin Löwe Piekar, beide ehemalige Stipendiaten des Hessischen Literaturrats, und viele weitere hessische Autor*innen. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.


Katja Bohnet ist „Land in Sicht“-Stipendiatin in Runkel

Von September bis Oktober 2021 wird die hessische Autorin Katja Bohnet als „Land in Sicht“-Stipendiatin des Hessischen Literaturrats in der Stadt Runkel leben und schreiben. Das Stipendium wird in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt umgesetzt. Vor Ort plant die Autorin der Lopez-Seizew-Thriller-Reihe die Arbeit an ihrem nächsten Roman. Runkels Bürgermeister Michel Kremer freut sich auf den Aufenthalt der zukünftigen Stipendiatin: „Mit dem Werk von Katja Bohnet bin ich zwar noch nicht vertraut, aber das werde ich zügig ändern und ich freue mich, auf die gemeinsame Zeit hier in Runkel. Und wer weiß…. vielleicht wirkt Runkel ja inspirierend genug, dass es sich in einem zukünftigen Werk von Frau Bohnet wiederfindet.“

Die „Land in Sicht“-Stipendien werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.


Felix Römer ist „Land in Sicht“-Stipendiat im Werra-Meißner-Kreis

Von Oktober bis November 2021 wird Slam-Poet und Autor Felix Römer als „Land in Sicht“-Stipendiat des Hessischen Literaturrats im Werra-Meißner-Kreis leben und schreiben. Das Stipendium wird in Kooperation mit der Agentur Kompass Werra-Meißner umgesetzt. Für seine Stipendienzeit möchte Felix Römer die inhaltliche Arbeit an seinem zweiten Gedichtband abschließen und einen zweiwöchigen Schreibworkshop mit anschließender Lesung an verschiedenen Orten im Kreis umsetzen. Der zukünftige Stipendiat freut sich auf seinen Aufenthalt: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit bekomme an einem Ort, der mir am Herzen liegt, Dinge machen zu können, die mir am Herzen liegen.“

Die „Land in Sicht“-Stipendien werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.


Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2021 geht an Felicitas Hoppe, Förderpreis Komische Literatur für Lukas Linder

Die Autorin Felicitas Hoppe wird mit dem mit 10.000 Euro dotierten „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ ausgezeichnet. Der Preis wurde der Schriftstellerin „für ihren feinen Humor, der als Haltung zur Welt und Quelle der Einbildungskraft ihrem einzigartigen Werk zugrunde liegt“, verliehen. Mit dem mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis Komische Literatur wurde zeitgleich der Schweizer Autor und Dramatiker Lukas Linder ausgezeichnet. Er setzte sich gegen fast 40 andere Nominierungen durch. Die Preisverleihung fand am 17. Juli in der Grimmwelt Kassel unter corona-gerechten Bedingungen statt. Beide Preise werden von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel vergeben.


Georg-Büchner-Preis 2021 geht an Clemens J. Setz

Clemens J. Setz ist Georg-Büchner-Preisträger 2021. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet den Autor für seine Romane und Erzählungen, in denen er „immer wieder menschliche Grenzbereiche erkundet“, aus. In der Jury-Begründung heißt es weiter: „Seine bisweilen verstörende Drastik sticht ins Herz unserer Gegenwart, weil sie einem zutiefst humanistischen Impuls folgt. Diese Menschenfreundlichkeit verbindet Clemens J. Setz mit einem enzyklopädischen Wissen und einem Reichtum der poetischen und sprachschöpferischen Imagination. Mit staunenswerter Vielseitigkeit demonstriert er eine radikale Zeitgenossenschaft, welche Buch um Buch die Schönheit und den Eigensinn großer Literatur beglaubigt.“ Die Preisverleihung des mit 50.000 Euro dotierten Preises findet am 6. November in Darmstadt statt. Der Preis wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Darmstadt finanziert.


Lucan Friedland ist „Land in Sicht“-Stipendiat in Bad Homburg v. d. Höhe

Von August bis September 2021 wird Lucan Friedland in der Villa Wertheimber in Bad Homburg vor der Höhe (Hochtaunuskreis) leben und schreiben. Die Hölderlin-Wohnung in der Villa Wertheimber wird von der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt.  In Bad Homburg plant Lucan Friedland Schwerpunkte seines Romans – die Verbindungen von Biografie, Spiel und Erzählung – mit Begegnungen vor Ort zu verknüpfen. So möchte er Kontakt zum Schachklub suchen – einer der größten in Hessen, der auch in der Hessen- und Kreisliga spielt –, aber auch auf literarische Spurensuche in der Spielbank Bad Homburg gehen, die schon in Fjodor Dostojewskis Roman „Der Spieler“ Eingang fand. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, in Bad Homburg Fährten von Spielern und dem Spiel selbst aufzunehmen und literarisch weiterzuführen“, erklärt der zukünftige Stadtschreiber. Über den geplanten Aufenthalt berichtet auch die Frankfurter Neue Presse.

Die „Land in Sicht“-Stipendien werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.


„Hessischer Literaturlöwe“ geht an Barbara Bingel

Barbara Bingel wird mit dem „Hessischen Literaturlöwen“ ausgezeichnet. Die Gründerin und 1. Vorsitzende der Horst Bingel-Stiftung erhält vom Verein der Freunde und Förderer des Literaturlands Hessen den Preis für ihr Engagement in der Literaturförderung. Einen Bericht von hr2-kultur finden Sie hier.


Hörspiel „Softe Paläste“ von Felix Krakau am Tag für die Literatur und die Musik (30. Mai 2021)

2020 war Felix Krakau für zwei Monate als „Land in Sicht“-Stipendiat des Hessischen Literaturrats in der Gemeinde Friedewald. Das Ziel: Eine Erzählung schreiben, die Historie mit der Gegenwart verzahnt. Entstanden ist das Hörspiel „Softe Paläste“, das dem Erzähler in seine temporäre Heimat folgt, uns aber auch in die Vergangenheit Friedewalds führt, ins 15. Jahrhundert zu Wilhelm III – oder Wim, wie ihn der Erzähler nennt. Wim soll Herrscher werden, fühlt sich überfordert und haut ab, Coming-of-Age im historischen Gewand. Nur der Erzähler ist noch da und fragt sich, wie dieser Text über Gegenwart und Vergangenheit zu schreiben ist. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen damals und heute und es kommt zur Beinahe-Begegnung der Figuren dort, wo heute ein Edeka steht. „Ich kann nicht über dich schreiben“, erklärt der Erzähler und tut es dennoch in einem Metanarrativ, einem „Was-wäre-wenn“, dem man sehr gerne folgt.

Anlässlich des Tags für die Literatur und die Musik 2021 wird das Hörspiel erstmals veröffentlicht und kann ab dem 30. Mai hier oder auf dem Youtube-Kanal des Hessischen Literaturrats gehört werden. Darüber hinaus gibt es ein Kurzinterview mit dem Autor.

Softe Paläste von Felix Krakau

Text und Regie: Felix Krakau
Sprecher*innen: Judith Bohle und Kilian Land
Komposition und künstlerische Gestaltung: Thomas Klein

5 Fragen an Felix Krakau

Für zwei Monate warst du mit dem „Land in Sicht“-Stipendium 2020 im osthessischen Friedewald mit weniger als 2.500 Einwohner:innen. Du lebst heute in einer Großstadt, bist aber auch selbst auf dem Dorf aufgewachsen. War die Umstellung trotzdem ein Kulturschock für dich? Inwieweit unterscheidet sich das Leben in Friedewald von dem Dorfleben deiner Jugend?

Felix Krakau: „Dorf“ muss ich kurz etwas einordnen, ganz so klein war es dann doch nicht, aber viel Landschaft gab es und Ruhe direkt vor der Haustür, am Rand des Teutoburger Waldes. Den weiten Blick war ich also gewohnt. Der große Unterschied war natürlich die Vertrautheit damals und die Fremdheit jetzt, in der Jugend hatte ich meine Freund*innen, bekannte Wege und Routinen, es war mein Alltag und ich kannte es nicht anders – Friedewald war völlig neu. Trotzdem – und auch wenn ich aktuell in der Großstadt wohne – war es überhaupt kein Kulturschock, sondern eine extrem willkommene Möglichkeit, in Ruhe und Konzentration an meinen Texten arbeiten zu können, andere Perspektiven einzunehmen und neue Eindrücke zu gewinnen, also genau das, was ich gesucht habe.

Der Text „Softe Paläste“ ist während deiner Zeit in Friedewald entstanden. Wir begleiten in ihm sowohl dich als auch Wilhelm III von Hessen, dessen Geschichte du in dem Text fiktionalisierst. Was hat dich gerade an ihm so fasziniert?

Felix Krakau: Bereits vor meiner Ankunft war klar, dass ich mich mit der mittelalterlichen Geschichte Friedewalds beschäftigen wollte, die Wasserburg im Zentrum findet sich ja sogar im Wappen der Gemeinde wieder. Schon im Theaterregie-Studium hatte ich eine Faszination für Shakespeares Königsdramen, für den Umgang mit Geschichte, für Überschreibungen und das Neustricken von Narrationen. Für das Hineinragen der Vergangenheit in die Gegenwart. Da ich aber Autor bin und kein Historiker, war mir Fiktion wichtiger als Fakten. Ich wollte also eine Art spekulative Geschichtsschreibung angehen: Wie hätte es sein können und was wäre dann gewesen? Dafür habe ich mich auf die Suche gemacht nach Ankerpunkten, Orten, Personen und mich vor allem interessiert für die unbeschriebenen Blätter, die Fußnoten der Geschichte, die No-Names – und bin schließlich bei Wilhelm III. von Hessen gelandet, einem jungen Landgrafen. Dessen Vater, Heinrich III., nutze die Wasserburg als Jagdschloss und Wilhelm wiederum starb nach kurzem, nicht weiter ereignisreichen Leben, bei einem Sturz vom Pferd, knapp 80 Kilometer von Friedewald entfernt. Seine Biografie ist also eine ziemliche Leerstelle, die ich füllen wollte. Daraus entstanden ist eine Art historische Coming-of-Age-Erzählung und Wilhelm diente mir dafür als Folie. Ich hoffe, er wird mir das verzeihen.

„Heimat auf Zeit“ nennst du deinen Aufenthalt in Friedewald in „Softe Paläste“. Was nimmst du aus dieser „Heimat auf Zeit“ mit und was lässt du gerne zurück? Du erwähnst ja auch mehrmals im Text diese „scheiß Stille“…

Felix Krakau: Das mit der „scheiß Stille“ meint der Ich-Erzähler vermutlich auf eine harsche Weise liebevoll, so wie ich das auch sehen würde. Gerade fürs Schreiben konnte ich mir keine bessere Umgebung vorstellen. Dazu kam noch der phänomenale Umstand, dass ich dank der Gastfreundlichkeit von Hotel-Chef Markus Göbel (tausend Dank noch mal!) zwei Monate lang den Spa-Bereich des Schlosshotels nutzen konnte, bis Corona auch dort die Türen geschlossen hat. Prosa und Whirlpool haben also meine Zeit in Friedwald geprägt – und zudem die wahnsinnige Offenheit der Friedewalder und das große Interesse für mein Vorhaben. Wieder mit nach Düsseldorf genommen habe ich zahlreiche (noch) nicht beendete Erzählstränge mit und Anregungen, Ideen und Notizen – ebenso viele habe ich aber auch in Friedewald zurückgelassen, durchgestrichen und gelöscht, der ewige Kreislauf beim Schreiben.

Die Covid-Pandemie hat in der Kultur vielen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dein Stipendium konntest du zwar in Friedewald verbringen, aber viele geplante Veranstaltungen mussten ausfallen bzw. werden hoffentlich dieses Jahr nachgeholt. Was hättest du dir noch für die Zeit vor Ort gewünscht?

Felix Krakau: Natürlich hätte ich gerne mehr Zeit gehabt für Begegnungen und Veranstaltungen, u.a. im Kopf hatte ich noch eine Spa-Lesung oder eine literarische Audiotour durch die Gemeinde. Auch offene Werkstatt-Lesungen waren mal angedacht, alle vierzehn Tage direkt vom Schreibtisch. Dafür sind aber andere schöne Sachen entstanden, wie meine wöchentliche Kolumne im Friedewalder Mitteilungsblatt – der Friedewald Report – oder eben das Hörspiel. Nur dass ich es verpasst habe, ein Spiel der SG Ausbach/Friedewald anzugucken, schmerzt mich.

Als Alternative zu den Veranstaltungen vor Ort ist ja auch das Hörspiel „Softe Paläste“ basierend auf deinem Text entstanden. Wie war für dich die Arbeit daran und ist der Text im neuen Medium für dich nochmal ein anderer geworden?

Felix Krakau: Als die Abschlusslesung abgesagt werden musste, wollte ich den Text ungern in der Schublade verschwinden lassen und ihn stattdessen in anderer Form zugänglich machen – so entstand die Idee zu dem Hörspiel. Schönerweise konnte ich dafür zwei befreundete Schauspieler*innen (Judith Bohle und Kilian Land) und einen Musiker (Thomas Klein) gewinnen, produziert haben wir das Ganze dann nach meiner Abreise in Düsseldorf. Durch die Übertragung in ein anderes Medium entsteht ja automatisch eine Interpretation des Textes, eine andere Deutungsebene, sei es durch die Stimmen oder die Musik – was ich besonders dadurch interessant fand, dass von den Dreien natürlich niemand Friedewald kannte, sie also kein Bild hatten zu den Orten und Situationen, die ich beschrieben habe. Der Text ist dadurch noch einmal weiter von mir weggerückt, fiktionaler geworden, der Ansatz der spekulativen Geschichtsschreibung wurde gewissermaßen eine Runde weitergedreht.

Die „Land in Sicht“-Stipendien und der Tag für die Literatur und die Musik werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.


Vorstandsmitglied Harry Oberländer in der hessenschau

Die hessenschau hat ein schönes Porträt von unserem Vorstandsmitglied Harry Oberländer in der Reihe Poesiealbum gefilmt. Den fünfminütigen Beitrag „Dichter statt Matrose“, der Harry Oberländer durch Bad Karlshafen begleitet, kann man hier ansehen.


Preisträger*innen Fotowettbewerb 2020/21 „Bild zum Buch“

Die Preisträger*innen des Fotowettbewerbs 2020/21 „Mein Bild zum Buch“ stehen fest: Mikhail Kapychka erhielt den 1. Platz für „Mann oder Junge?“, Joachim Moog  für „Der Ort“ den 2. Platz und Teresa Amborn für „Wollen auch nicht schlafen gehen, Denn sonst wär ich ganz alleine“ den 3. Platz. Der Publikumspreis geht an Philip Funke für „Gefühlte Orte“. Die vier preisgekrönten Bilder finden Sie hier.

Veranstalter des Fotowettbewerbs sind hr2-kultur, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Photokontor Kittel.


Videoporträts „Literatur in Hessen: Hessische Verlage vorgestellt“ auf Youtube

Mit 22 der für den Hessischen Gemeinschaftsstand angemeldeten 30 Verlage haben wir Videoporträts gedreht. Was sind die größten Erfolge der Verlage? Wie sehen sie die Zukunft des Mediums Buch und die Bedeutung der Frankfurter Buchmesse? Wo liest es sich eigentlich am besten? Wie viele ungelesene Bücher stehen im Regal und was ist eigentlich schöner: Lesebändchen, Lesezeichen oder doch das Eselsohr? Die Antworten dazu gibt es hier.


Verlagsbroschüre „Literatur in Hessen: Hessische Verlage vorgestellt“ im Börsenblatt Nr. 42

Insgesamt 30 Verlage haben sich 2020 für den Hessischen Gemeinschaftsstand „Literatur in Hessen“ angemeldet. Gemeinsam präsentieren sie sich in der Verlagsbroschüre „Literatur in Hessen: Hessische Verlage vorgestellt“ mit ihren Leseempfehlungen. Die Broschüre erscheint gedruckt als Beilage im Börsenblatt Nr. 42 pünktlich in der Buchmessen-Woche. Digital kann in der Broschüre vorab schon hier gestöbert werden.


#ZWEITERFRÜHLING: Veranstaltungsförderung

Im Rahmen der Initiative #ZWEITERFRÜHLING, die literarische Publikationen in den Fokus rückt, die in der ersten Jahreshälfte aufgrund von Corona nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten haben, besteht jetzt die Möglichkeit eine finanzielle Unterstützung für Veranstaltungen zu beantragen.

Das Netzwerk der Literaturhäuser schreibt gemeinsam mit der Crespo Foundation als Sponsor die Förderung von 50 Veranstaltungen mit jeweils bis zu 500 Euro aus. Beantragt werden können die Fördergelder von allen Veranstalter*innen, die Lesungen mit Roman- und Lyrikdebütant*innen aus dem Frühjahr 2020 in der zweiten Jahreshälfte planen und aktiv die Kampagne #ZWEITERFRÜHLING mitragen. Weitere Informationen sind den folgenden Links zu entnehmen:

Informationen zur Initiative #ZWEITERFRÜHLING
Pressemitteilung zur Veranstaltungsförderung
Antragsformular


Podcast: Wir gehen, wir gehen – ein Leben lang! von Ruth Johanna Benrath

Aktuell gibt es das Hörspiel „Wir gehen, wir gehen – ein Leben lang!“ unserer ehemaligen Land in Sicht-Stipendiatin Ruth Benrath zum Nachhören als Podcast bei hr2-kultur. Benrath begibt sich auf die Spuren von Hans Jürgen von der Wense, der nicht nur Schriftsteller, sondern auch Wanderer war und während seines Lebens mehr als 40.000 Kilometer zu Fuß zurücklegte.